Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt zu Chanukka wieder zum traditionellen öffentlichen Kerzenzünden in Neuss ein.
Am Mittwoch um 18:00 Uhr wird auf dem Freithof vor dem Zeughaus die 4. Chanukka-Kerze angezündet.

Aktuelle Ereignisse und Berichte
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt zu Chanukka wieder zum traditionellen öffentlichen Kerzenzünden in Neuss ein.
Am Mittwoch um 18:00 Uhr wird auf dem Freithof vor dem Zeughaus die 4. Chanukka-Kerze angezündet.

Lasst uns am 7.12. erneut ein sichtbares & friedliches Zeichen setzen – gegen Antisemitismus, für Miteinander und für die Freilassung der beiden Geiseln.
Sonntag, 07.12.2025, 15:00 Uhr, Kö / Ecke Graf-Adolf-Platz

Konzert: Di Yidishe Neshome
Dr. Alan Bern (Akkordeon)
Mark Kovnatskiy (Violine)
Sonntag, 07. Dezember 2025
18 Uhr
Leo-Baeck-Saal (Paul-Spiegel-Platz 1, Eingang: Zietenstraße 50, 40476 Düsseldorf)
Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Link WWW.JGDUS.DE/ANMELDUNG bei der Jüdischen Gemeinde notwendig.

„Papa, musst du wieder weg?“
Diese eine Frage hing über zwei Jahre lang wie ein Schatten über unzähligen israelischen Familien. Für viele Kinder wurde sie zu einem ständigen Begleiter – Ausdruck von Unsicherheit, Sehnsucht und Angst.
Der Krieg ist nun offiziell vorbei. Die meisten Väter sind zurückgekehrt. Doch die Nähe, die früher selbstverständlich war, lässt sich nicht einfach wiederherstellen. Viele Familien berichten von einem leisen Abstand, von Unsicherheit und davon, wie schwer es ist, nach Monaten der Entfremdung wieder zusammenzufinden.
Während ihrer Abwesenheit haben viele Väter zentrale Entwicklungsschritte ihrer Kinder verpasst: schulische Veränderungen, soziale Reifung, emotionale Entwicklungen – ganze Wesenszüge. Manche Kinder haben sich so sehr an die lange Abwesenheit gewöhnt, dass fast ausschließlich die Mutter zur Bezugsperson wurde. Nun stehen die Väter vor der Aufgabe, in eine Beziehung hineinzuwachsen, die sich ohne sie weiterentwickelt hat.
Genau hier setzt das neue WIZO-Programm „A Father is Born“ an – „born“ im übertragenen Sinn: Ein Vater wird neu geboren. Im kommenden Frühjahr starten zwei erste Durchgänge mit jeweils 15 Vater-Kind-Paaren. Das Programm richtet sich an Väter und ihre Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die nach einer Zeit intensiver Belastung wieder zueinanderfinden möchten.
Der gemeinsame Weg beginnt mit einem vorbereitenden Gespräch – einem geschützten Raum für alles, was im Alltag keinen Platz findet:
Wie schwer waren diese Monate? Was hat gefehlt? Was wünschen sich Vater und Kind voneinander?
Es folgt ein gemeinsamer Ausflug mit Übernachtung in der Natur. Abseits von Verpflichtungen, Alarmbereitschaft und dem Nachhall des Krieges entstehen dort Momente echter Begegnung. Kinder erleben ihren Vater wieder als präsent, aufmerksam, offen. Väter entdecken ihre Kinder neu – jenseits von Erschöpfung und Überforderung.
Einige Tage später hilft ein persönliches Integrationsgespräch, das Erlebte zu verankern:
Wie gelingt der sensible Wiedereinstieg in einen gemeinsamen Familienrhythmus? Wie kann neu gewonnene Nähe geschützt und in den Alltag getragen werden?
Helfen Sie uns zu Chanukka und Weihnachten, diesen Familien nach zwei schweren Jahren wieder Licht, Sicherheit und Zuversicht zu schenken.
Sie können spenden über das Konto der WIZO-Deutschland:
IBAN: DE70 5005 0201 0200 3252 21, BIC: HELADEF1822 (Frankfurter Sparkasse) oder
über unsere Website per PayPal oder Kreditkarte: wizo-ev.org/spenden
Mit 360,00 € ermöglichen Sie einem Vater und seinem Kind eine Therapie, die zur Normalisierung und Stärkung ihrer Beziehung beiträgt.
Ab einer Spende von 300,00 € erhalten Sie automatisch eine steuerlich geltend zu machende Zuwendungsbescheinigung.
Bitte helfen Sie uns, diesen Weg möglich zu machen. Jede Spende – ob groß oder klein – bedeutet uns viel und bringt uns ein Stück weiter.
Wir wünschen Ihnen Chag Chanukka Sameach und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ihre
Nicole Faktor
Präsidentin der WIZO Deutschland
in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf findet am 30 November 2025 der Jewish Book Day statt.
Um 16 Uhr stellen Franziska Alexandra Sittig und Noam Petri ihr Buch ‚DIE INTLLEKTUELLE SELBSTZERSTÖRUNG‚ vor.
Ebenfalls stellt Adriana Altaras ihr Buch ‚BESSER ALLEIN ALS IN SCHLECHTER GESELLSCHAFT‚ VOR.


Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Link WWW.JGDUS.DE/ANMELDUNG bei der Jüdischen Gemeinde notwendig.
Im Alexander-Bederov-Zentrum der Jüdischen Gemeinde, Weissenberger Weg 149, 41462 Neuss beginnt um 19.00 Uhr die Lesung und das Gespräch mit dem jüdischen Publizisten und Autor Rafael Seligmann aus und zu seinem neuen Buch „Keine Schonzeit für Juden. Die Antwort eines Betroffenen“.
Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Link WWW.JGDUS.DE/ANMELDUNG bei der Jüdischen Gemeinde notwendig. Bitte halten Sie an dem Abend auch Ihren Personalausweis bereit.
Ich hoffe, möglichst viele von Ihnen bei der genannten Veranstaltung begrüßen zu können und grüße Sie im Namen des erweiterten Vorstandes herzlich
Dorothea Gravemann
in diesem Jahr findet die traditionelle Gedenkveranstaltung für die Opfer des Novemberpogroms von 1938 am Montag, dem 10. November 2025 um 11.30 Uhr am Mahnmal in der Grünanlage Promenadenstraße statt. Die Stadt Neuss, die Jüdische Gemeinde Düsseldorf/Neuss und die GCJZ Neuss sind Veranstalter der Gedenkstunde und werden diese gemeinsam mit einer Schülergruppe gestalten. Ich bitte Sie als Mitglieder und Gäste der GCJZ eine Teilnahme möglich zu machen.
Ich erinnere noch einmal an die Mitgliederversammlung der GCJZ am Montag, dem 17. November 2025 um 18.00 Uhr im Alexander-Bederov-Zentrum der Jüdischen Gemeinde, Weissenberger Weg 149, 41462 Neuss. Auf der Tagesordnung stehen die satzungsgemäßen Berichte. Die Einladung haben die Mitglieder am vergangenen Sonntag erhalten.
Im Anschluß an die Mitgliederversammlung um 19.00 Uhr beginnt die Lesung und das Gespräch mit dem jüdischen Publizisten und Autor Rafael Seligmann aus und zu seinem neuen Buch „Keine Schonzeit für Juden. Die Antwort eines Betroffenen“. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Link WWW.JGDUS.DE/ANMELDUNG bei der Jüdischen Gemeinde notwendig. Bitte halten Sie an dem Abend auch Ihren Personalausweis bereit.
Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025 um 19.00 Uhr findet der Lektürekreis „Jüdisch Erlesen“ im BÜCHERHAUS am Münster, Krämerstraße 8, 41460 Neuss statt. Es wird der Roman „Löwen wecken“ der israelischen Autorin Ayelet Gundar-Goshen besprochen. Der Roman wird als gelesen vorausgesetzt. Anmeldung erforderlich – einfach über diese Mail.
Ich hoffe, möglichst viele von Ihnen bei den genannten Veranstaltungen begrüßen zu können und grüße Sie im Namen des erweiterten Vorstandes herzlich
Dorothea Gravemann
Loay startete seine Mission nachdem er 2010 bei einer jüdischen Familie in Frankreich gelebt hat.
Als führende Stimme im interreligiösen Dialog und der Versöhnung hat er internationale Anerkennung für seine pro-jüdische Haltung, seine Unterstützung für den Staat Israel und sein Engagement für die Abraham-Abkommen erhalten.
Derzeit lebt er in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Link WWW.JGDUS.DE/ANMELDUNG bei der Jüdischen Gemeinde notwendig. Bitte halten Sie an dem Abend auch Ihren Personalausweis bereit.
Ich hoffe, möglichst viele von Ihnen bei der genannten Veranstaltung begrüßen zu können und grüße Sie im Namen des erweiterten Vorstandes herzlich
Dorothea Gravemann
Im Namen des erweiterten Vorstandes der GCJZ lade ich Sie herzlich zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung ein. Die Versammlung findet statt
Tagesordnung
Im Anschluß findet dort um 19.00 Uhr die Veranstaltung mit Rafael Seligmann zu seinem neuen Buch „Keine Schonzeit für Juden. Die Antwort eines Betroffenen“ statt. Hierzu müssen Sie sich separat anmelden unter www.jgdus.de/anmeldung
Zeigen Sie bitte für 18.00 Uhr diese Einladung bei der Sicherheitskontrolle vor und halten Ihren Personalausweis bereit.
Wir freuen uns, Sie am 17. November begrüßen zu können und grüßen Sie bis dahin herzlich.
Mit herzlichem Gruß im Namen des erweiterten Vorstandes
Dorothea Gravemann
Liebe Leserinnen und Leser,
nach der gemeinsamen Besichtigung der Neusser St .Marienkirche unter sachkundiger Führung von Monsignore Korfmacher und einer Reihe von hohen jüdischen Feiertagen möchte ich Sie im Namen des erweiterten Vorstandes herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung einladen. Gemeinsam mit dem Rheinischen Landestheater und dem BÜCHERHAUS am Münster veranstaltet die GCJZ Neuss einen Mascha Kaleko-Abend, bei dem wir Sie herzlich begrüßen möchten.
Mascha Kaleko gehört zu den bekanntesten Schriftstellerinnen des letzten Jahrhunderts. 1907 in Galizien geboren, erlebte sie als Jüdin und kritische Schriftstellerin die Katastrophen ihrer Zeit in aller Schärfe und verlor mehrfach ihre Heimat. Kaleko, die im frühen 20. Jahrhundert eine absolute Ausnahmeerscheinung in der deutschen Literatur darstellte, aber nach dem 2. Weltkrieg völlig in Vergessenheit geriet, wurde jetzt wiederentdeckt. Der Klang ihrer Gedichte ist unvergleichlich, das Spektrum ihrer Themen reicht von heiteren Pflanzenversen bis hin zu Schmerz, Verzweiflung und sehnsüchtiger Heimatsuche. Dieses außergewöhnliche Leben und ihre inspirierenden Texte werden am Samstag, dem 18. Oktober 2025 um 19.30 Uhr im Rheinischen Landestheater auf der „Kleinen Bühne“ unter dem Titel „“Wir haben keine andere Zeit als diese“ vorgestellt. Frau Dr. Rita Mielke, bekannt durch „Korschenbroich liest“ und die Schauspielerin Vera Hannah Schmidtke und ihr Kollege Peter Waros gestalten den Abend, der durch den Akkordeonisten Peter Hohlweger begleitet wird, der musikalisch an die ostjüdische Heimat der Familie Mascha Kalekos erinnert.
Karten für 10 €, für Studierende und Schülerinnen und Schüler 7 € gibt, es an der Theaterkasse im Rheinischen Landestheater und im BÜCHERHAUS am Münster. (Im Webshop des RLT 11 € / 8 €)
Für Mitglieder der GCJZ steht ein Kontingent Freikarten (je 2 pro Person) zur Verfügung. Kartenbestellungen für die Freikarten bitte per Mail an diese Mailadresse. Die Kartenvergabe dieser Karten erfolgt nach Reihenfolge solange der Vorrat reicht.
Es handelt sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung von RLT, BÜCHERHAUS am Münster und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss (GCJZ). Es wird sicherlich ein ganz besonderer Abend !
Unser drittes Treffen des Lektürekreises „Jüdisch erlesen“ findet statt am Mittwoch, dem 3. Dezember 2025, um 19.00 Uhr im BÜCHERHAUS am Münster, Krämerstraße 8 in Neuss. Wir besprechen den Roman „Löwen wecken“ der israelischen Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen. In diesem Roman überfährt ein angesehener Neurochirurg einen illegalen afrikanischen Immigranten und begeht Fahrerflucht. Ein Kriminalroman, der im aktuellen Israel spielt und ethische Standards einfordert. Der Roman wird als gelesen vorausgesetzt. Wenn Sie mitdiskutieren wollen, melden Sie sich bitte über die Antwortfunktion an dieses Mailadresse an.
Mit herzlichem Gruß im Namen des erweiterten Vorstandes
Dorothea Gravemann