Einladung zur Namenslesung in Neuss anlässlich Jom Hashoa

Auch in diesem Jahr werden wir den weltweiten Holocaust-Gedenktag — Jom Hashoa — in Neuss begehen. Der Holocaust-Gedenktag wird von der JÜDISCHEN GEMEINDE DÜSSELDORF/NEUSS, der Stadt Neuss und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss e. V. ausgerichtet.

Es werden alle Namen derjenigen Juden verlesen, die während der Nazizeit aus Neuss deportiert und ermordet wurden. Mit dieser öffentlichen Namenslesung möchten wir dieser Menschen gedenken und an ihr schreckliches Schicksal erinnern. Denn „Jeder Mensch hat einen Namen“. Wir laden Sie zu der Namenslesung ein und würden uns sehr über Ihr Kommen freuen. Die Namenslesung findet am

Dienstag, 14. April 2026 um 16:00 Uhr
vor dem Rathaus/Markt in Neuss

statt.

Wir danken Ihnen bereits heute für Ihre Anwesenheit bei der Namensverlesung in Neuss.

Stellenausschreinung des IDA e.V.


IDA e.V. sucht eine:n Geschäftsführer:in (m/w/d) 
(im Tandem-Modell 2 x 50% oder alternativ in Vollzeit mit 100%)

Liebe Lesende, liebe Kolleg:innen,

das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) in Düsseldorf sucht zum 1. Juni 2026 eine:n Geschäftsführer:in (m/w/d) (im Tandem-Modell 2 x 50% oder alternativ in Vollzeit mit 100%) Die Anstellung erfolgt zum 1. Juni 2026 und ist unbefristet. Arbeitsort ist Düsseldorf.

Nähere Informationen zu den beiden Stellen und zum Bewerbungsprozess finden Sie in der anhängenden Stellenausschreibung oder unter
https://7y0ux.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13E93lr0s3fPo48Wg8/twegVZ501VQK

Ihre Bewerbungen und die Weiterleitung dieses Angebots sind herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Ansgar Drücker
(Geschäftsführer)

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Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf

Tel:  02 11 / 15 92 55-65 
Fax: 02 11 / 15 92 55-69

www.IDAeV.de 

Emergency Aufruf

Liebe Freundinnen und Freunde der WIZO,

in den vergangenen Tagen haben Israel und die Vereinigten Staaten eine koordinierte, strategisch abgestimmte militärische Operation durchgeführt, die sich gegen das iranische extremistische Mullah-Regime richtet, das offen den Willen zur Zerstörung Israels proklamiert.

Diese Tage waren für die Menschen in Israel erneut von Angst und Unsicherheit geprägt. Während militärische Entwicklungen die Schlagzeilen bestimmen, ist es vor allem der Alltag, der die Belastung spürbar macht: Familien eilen in Schutzräume, Kinder schlafen in Bunkern, ältere Menschen sind auf besondere Fürsorge angewiesen, und Krankenhäuser arbeiten unter höchster Anspannung. Vieles steht still – und doch muss das Leben weitergehen.

Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig verlässliche Strukturen sind. Die WIZO sorgt dafür, dass ihre Jugenddörfer geöffnet bleiben und jungen Menschen Halt, Unterstützung und seelische Begleitung bieten. Im WIZO-Altersheim in Tel Aviv leben 110 Seniorinnen und Senioren, darunter 33 Pflegebedürftige. Für sie bedeutet diese Zeit nicht nur erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, sondern vor allem ein Mehr an menschlicher Zuwendung, Nähe und Stabilität. WIZO-Kindertagesstätten in acht Krankenhäusern bleiben geöffnet, um die Kinder von Ärzten und medizinischem Personal zu betreuen. Eine spezielle Hotline für Familien mit Kleinkindern wurde eingerichtet, um Ängste und Sorgen zu erleichtern.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht nicht allein durch militärischen Schutz, sondern durch Fürsorge, Bildung, Betreuung und Mitmenschlichkeit. Wenn der Staat für die äußere Sicherheit sorgt, dann hilft die WIZO, den inneren Halt zu bewahren – besonders für Kinder, Familien und ältere Menschen.

Unsere Schwerpunkte in dieser schweren Zeit sind:

* Verstärkte Schutzmaßnahmen

* Geschützte mobile Räume für ältere Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Frauen und Kinder, die im Ernstfall keinen   nahegelegenen Schutzraum rechtzeitig erreichen können.

* Aufrechterhaltung essenzieller Betreuungsangebote

*  Die Sicherstellung, dass Kindertagesstätten, Jugenddörfer und Gemeinschaftszentren auch unter anhaltender Belastung arbeitsfähig bleiben – damit Kinder und Jugendliche Stabilität erfahren.

* Traumabewältigung und gesellschaftliche Resilienz

* Therapeutische Unterstützung, Rechtsbeistand und strukturierte Programme zur Stärkung der seelischen Widerstandskraft – um langfristige Folgen kollektiver Traumata abzufedern.

Die Menschen in Israel sind wiederholt extremen Belastungen ausgesetzt. Viele tragen sichtbare und unsichtbare Wunden. In dieser unsicheren Zeit ist eure Solidarität ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit.

Wir bitten Sie von Herzen: Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir weiterhin Schutz, Halt und Zuversicht schenken können. Jede Unterstützung – gleich in welcher Höhe – macht einen Unterschied.

Sie können direkt auf das Konto der WIZO Deutschland e.V. (IBAN: DE70 5005 0201 0200 3252 21, Frankfurter Sparkasse) oder online über unsere Website https://wizo-ev.org/spenden/  per PayPal oder Kreditkarte spenden.

Bis zu einem Spendenbetrag von 300,00 € gilt der Überweisungsbeleg – bzw. bei PayPal der Transaktionsbeleg – als steuerlicher Nachweis. Ab einem Spendenbetrag von 300,00 € bekommen Sie unaufgefordert eine Zuwendungsbescheinigung, die Sie steuerlich geltend machen können.

Mit Dankbarkeit für Ihre Treue und Ihr Vertrauen

Nicole Faktor
Präsidentin der WIZO Deutschland

WIZO Deutschland e.V.

Friedrichstraße 29 – 60323 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 17 39 30 – Fax +49 69 17 39 60
wizogermany@wizo-ev.org – www.wizo-ev.org

Bankverbindung:

IBAN: DE70 5005 0201 0200 3252 21
BIC: HELADEF1822 (Frankfurter Sparkasse)

Lektürekreis „Jüdisch Erlesen“ im Bücherhaus

Das BÜCHERHAUS am Münster führt in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss seit 2025 den Lektürekreis „Jüdisch Erlesen“ durch. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 5. März 2026 um 19.00 Uhr im BÜCHERHAUS.

Besprochen wird der Roman „Die Hochzeit der Chani Kaufman“ von Eve Harris, erschienen als Taschenbuch bei Diogenes: Die neunzehnjährige Chani Kaufman und der angehende Rabbiner Baruch Levy. Sie haben sich dreimal gesehen, sie haben sich noch nie berührt, aber sie werden heiraten. Doch wie geht Ehe, wie geht Glück?

Eine fast unmögliche Liebesgeschichte in einer Welt voller Regeln und Rituale. Das freche und anrührende Debüt von Eve Harris, spielt in einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde in London. Chani hat sieben Schwestern und lebt das klassische Leben einer orthodoxen jungen Frau, das auf Heirat und Familie ausgerichtet ist. Eine für uns unbekannte Welt wird lebendig erzählt.

Der Roman sollte gelesen sein, eine Anmeldung per Mail unter buecherhaus-am-muenster@t-online.de ist notwendig.“


Spendenaufruf zu Chanukka und Weihnachten 2025

„Papa, musst du wieder weg?“

Diese eine Frage hing über zwei Jahre lang wie ein Schatten über unzähligen israelischen Familien. Für viele Kinder wurde sie zu einem ständigen Begleiter – Ausdruck von Unsicherheit, Sehnsucht und Angst.

Der Krieg ist nun offiziell vorbei. Die meisten Väter sind zurückgekehrt. Doch die Nähe, die früher selbstverständlich war, lässt sich nicht einfach wiederherstellen. Viele Familien berichten von einem leisen Abstand, von Unsicherheit und davon, wie schwer es ist, nach Monaten der Entfremdung wieder zusammenzufinden.

Während ihrer Abwesenheit haben viele Väter zentrale Entwicklungsschritte ihrer Kinder verpasst: schulische Veränderungen, soziale Reifung, emotionale Entwicklungen – ganze Wesenszüge. Manche Kinder haben sich so sehr an die lange Abwesenheit gewöhnt, dass fast ausschließlich die Mutter zur Bezugsperson wurde. Nun stehen die Väter vor der Aufgabe, in eine Beziehung hineinzuwachsen, die sich ohne sie weiterentwickelt hat.

Genau hier setzt das neue WIZO-Programm „A Father is Born“ an – „born“ im übertragenen Sinn: Ein Vater wird neu geboren. Im kommenden Frühjahr starten zwei erste Durchgänge mit jeweils 15 Vater-Kind-Paaren. Das Programm richtet sich an Väter und ihre Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, die nach einer Zeit intensiver Belastung wieder zueinanderfinden möchten.

Der gemeinsame Weg beginnt mit einem vorbereitenden Gespräch – einem geschützten Raum für alles, was im Alltag keinen Platz findet:

Wie schwer waren diese Monate? Was hat gefehlt? Was wünschen sich Vater und Kind voneinander?

Es folgt ein gemeinsamer Ausflug mit Übernachtung in der Natur. Abseits von Verpflichtungen, Alarmbereitschaft und dem Nachhall des Krieges entstehen dort Momente echter Begegnung. Kinder erleben ihren Vater wieder als präsent, aufmerksam, offen. Väter entdecken ihre Kinder neu – jenseits von Erschöpfung und Überforderung.

Einige Tage später hilft ein persönliches Integrationsgespräch, das Erlebte zu verankern:

Wie gelingt der sensible Wiedereinstieg in einen gemeinsamen Familienrhythmus? Wie kann neu gewonnene Nähe geschützt und in den Alltag getragen werden?

Helfen Sie uns zu Chanukka und Weihnachten, diesen Familien nach zwei schweren Jahren wieder Licht, Sicherheit und Zuversicht zu schenken.

Sie können spenden über das Konto der WIZO-Deutschland:

IBAN: DE70 5005 0201 0200 3252 21, BIC: HELADEF1822 (Frankfurter Sparkasse) oder

über unsere Website per PayPal oder Kreditkarte: wizo-ev.org/spenden

Mit 360,00 € ermöglichen Sie einem Vater und seinem Kind eine Therapie, die zur Normalisierung und Stärkung ihrer Beziehung beiträgt.

Ab einer Spende von 300,00 € erhalten Sie automatisch eine steuerlich geltend zu machende Zuwendungsbescheinigung.

Bitte helfen Sie uns, diesen Weg möglich zu machen. Jede Spende – ob groß oder klein – bedeutet uns viel und bringt uns ein Stück weiter.

Wir wünschen Ihnen Chag Chanukka Sameach und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ihre

Nicole Faktor

Präsidentin der WIZO Deutschland

Jewish Book Day 30. November 2025

in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf findet am 30 November 2025 der Jewish Book Day statt.

Um 16 Uhr stellen Franziska Alexandra Sittig und Noam Petri ihr Buch ‚DIE INTLLEKTUELLE SELBSTZERSTÖRUNG‚ vor.

Ebenfalls stellt Adriana Altaras ihr Buch ‚BESSER ALLEIN ALS IN SCHLECHTER GESELLSCHAFT‚ VOR.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung über den Link WWW.JGDUS.DE/ANMELDUNG bei der Jüdischen Gemeinde notwendig.