
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Neuss e.V. lobt 2026 als
Anerkennung und Würdigung des christlich-jüdischen Dialogs für ein respektvolles und
tolerantes Miteinander, aber auch gegen Antisemitismus, gegen Ausgrenzung und
gegen Rassismus, bereits zum dritten Mal seit 2022 den Simons-Preis aus.
Gewürdigt und ausgezeichnet werden sollen konkrete Maßnahme bzw. Projekte oder
langjährigen Einsatz im Sinne der Förderung des christlich-jüdischen oder
interreligiösen Dialogs, die diesen verbessert haben oder zum Nachmachen anregen.
Gefördert werden
- Herausragendes, einmaliges oder mittel- bis langfristiges Engagement
- Schulprojekte oder Einzelarbeiten
- Publikationen
- Aktivitäten
- Privatpersonen
- kulturelle Veranstaltungen
- Soziales Engagement
Der Simons-Preis beinhaltet ein Preisgeld von € 1.500,00.
Teilnehmen können alle in der Stadt Neuss oder im Rhein-Kreis Neuss wohnende oder
arbeitende Einzelpersonen, Vereine, Bürgerinitiativen, Einzelpersonen, Unternehmen,
Schulen, soziale oder Weiterbildungseinrichtungen.
Bis zum 11. September 2026 können Bewerbungen bei der Gesellschaft für Christlich-
Jüdische Zusammenarbeit e.V. eingereicht werden. Die Bewerbung soll eine
Beschreibung des Projekts (Flyer, Fotos, Presseartikel etc.) unter Angabe des
Ansprechpartners (Name, Anschrift, Telefonnummer) beinhalten.
Eingereicht werden kann die Bewerbung unter dem Stichwort „Simons-Preis 2026“ wie
folgt:
Per Mail:
CJZ-Vorstand@web.de
Per Post:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss e.V.
c/o Angelika Quiring-Perl
Tulpenstraße 7a
41466 Neuss
Sollten Sie grundsätzliche Fragen zum Simons-Preis haben, können Sie sich auch
gerne mit Angelika Quiring-Perl unter der Telefonnummer 0170 2929079 in
Verbindung setzen.
Mit der Teilnahme an der Ausschreibung ist die Zustimmung zur Veröffentlichung der
GewinnerInnen sowie der eingereichten/prämierten Projekte verbunden. Der
Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Den gesamten Auslobungstext können Sie hier auch als PDF-Datei herunterladen.
Der Preis trägt den Namen der Familie Simons, die sich in Neuss unternehmerisch
und karitativ betätigte und der im Zeitalter der Emanzipation im 19. Jahrhundert der
wirtschaftliche und soziale Aufstieg gelang. Die Dampfmühle N. Simons am
Hafenbecken 1 entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Getreidemühlen
Deutschlands. Familienmitglieder der Familie Simons nahmen repräsentative
Aufgaben in der Synagogengemeinde wahr und engagierten sich in der
Stadtgesellschaft. Anlässlich der Goldenen Hochzeit von Nathan (1798–1886) und
Sibilla Simons (1794–1883) im Jahr 1881, die u.a. mit einem Umzug von Stadt,
Handelskammer, Vereinen und Synagogengemeinde gefeiert wurde, rief das Ehepaar
die „Simons’sche Stiftung“ ins Leben, mit der Bedürftige „ohne Unterschied der
Confessiones“ unterstützt wurden.
