Unserer Gesellschaft beim Israeltag 2022 in Neuss

Beim diesjährigen Israeltag am 22. Mai 2022 in Neuss auf dem sonnigen Münsterplatz war selbstverständlich auch die GCJZ mit einem Stand vertreten.

Zahlreiche Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden geführt, aber natürlich auch Kontakte zu den anderen Verbänden geknüpft. Bemerkenswert war die großartige Vernetzung des Vorstandes mit den beteiligten Vereinen, die sich um die Intensivierung der Kontakte zwischen Israel und Deutschland bemühen.

So sind eine Reihe der Vorstandsmitglieder der GCJZ auch im Vorstand der Freundschaftsgesellschaft „Chaverut“ Neuss Herzliya engagiert.

Der Stand unserer Gesellschaft traf auf großes Interesse, so dass in Zukunft eine erfreuliche Anzahl von Interessierten die Einladung zu Veranstaltungen erhalten werden, in der berechtigten Hoffnung, dass daraus in absehbarer Zeit engagierte Mitglieder werden.

An unserem Stand: (v.l.) Justus Kahlki, Dorothea Gravemann, Franz Dohmes Foto: privat

 

Vorstandsmitglied der GCJZ als Gastredner bei der CDU

Bert Römgens, Geschäftsführer der maimonides gGmbH, Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und Leiter des Nelly-Sachs-Hauses, wird am Mittwoch, dem 8.Juni um 19.00 Uhr bei der Veranstaltungsreihe „Leitplanken“ zum Thema „Jüdisches Leben in Neuss – und in Deutschland“ sprechen.

Die Veranstaltung, die im Neusser Zeughaus stattfindet, ist offen für alle Interessierten, der Eintritt ist kostenlos.
Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 0 21 31 / 71 88 50 oder per Mail (post@cdu-rheinkreisneuss.de).

Die jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe musste in den letzten Jahren wegen der Pandemie pausieren und wird jetzt mit dem ursprünglich für 2020 geplanten Referenten und Thema wieder aufgenommen.

Neuer Vorstand gewählt

Neuer Vorstand gewählt

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Neuss e.V.  hat in ihrer Mitgliederversammlung am 4. Mai 2022 einen neuen Vorstand + Kassenprüfer für 2 Jahre gewählt.

Hier das Ergebnis:

Zum geschäftsführenden Vorstand gehören: Dorothea Gravemann (Vorsitzende), Angelika Quiring-Perl und Leon Sztabelski . In ihren Ämtern bestätigt wurden Angelika Weißenborn-Hinz als Schriftführerin und Leonid Weissmann als Schatzmeister. Des Weiteren gehören dem Vorstand weiterhin an: Pfarrer Ralf Laubert, Dr. Jens Metzdorf, Bert Römgens, neu dabei sind Oberpfarrer Andreas Süß, Monika Mertens-Marl und Justus Kahlki.

Die beiden Kassenprüfer sind Niels Elsäßer und  Axel Stucke.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame gute Zusammenarbeit im Sinne unserer Satzung und des Deutschen Koordinierungsrates (DKR). In diesem Jahr  werden wir im November das 20jährige Bestehen der GCJG in Neuss feiern, auf Erreichtes zurückblicken und mit Kraft und  Mut  neue Ideen für die Zukunft entwickeln. Dabei setzen wir auch gerne weiter auf unsere vielfältigen Kooperationspartner und die Fortführung der Kontakte zu den Neusser Schulen.

Nach wie vor gilt: Wir wenden uns entschieden gegen alle Formen von Judenfeindschaft,  Antisemitismus sowie Antizionismus und gegen Diskriminierung einzelner Personen oder Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen. Die Solidarität mit dem Staat Israel ist uns ein besonderes Anliegen.

 

Angelika Weißenborn-Hinz

Schriftführerin im Vorstand der GCJZ in Neuss

Zusammenhalt in Vielfalt

Eröffnung der Foto-Ausstellung in den neuen Räumen der AWO Neuss

Am Montag, den 2. Mai traf sich zur Eröffnung der Foto-Ausstellung in den neuen Räumen der AWO Neuss e.V. in der Neusser Innenstadt, Krefelder Str. 68 eine erfreulich große  Gruppe unterschiedlichen Alters, die mit großem  Interesse zunächst der Begrüßung und Präsentation der Fotos auf einer großen Leinwand durch die Vorsitzende Gertrud Servos und Geschäftsführer Bülent Öztas  folgte.

 

Bürgermeister Reiner Breuer und der Vorsitzende der GCJZ in Neuss, Bert N. Römgens kamen auch zur Eröffnung und betonten in ihren kurzen Statements die Wichtigkeit dieser Ausstellung und des damit verbundenen Themas“ Jüdisches Leben in Neuss“. Natürlich erwähnten sie die feierliche Einweihung der neuen Synagoge in Neuss und des erweiterten Gemeindezentrums Alexander Bederov als ein freudiges Ereignis für die gesamte Stadtgesellschaft im letzten September 2021.  Sie wiesen aber auch hin auf die leider immer noch vorhandenen antijüdischen und antisemitischen Gedanken und Taten, oft verbunden mit einem gegen den Staat Israel gerichteten Antisemitismus. Bert Römgens: „Wir wollen nicht, dass unsere Kitas, Schulen, Synagogen und andere Einrichtungen ständig bewacht werden müssen.“ Die Gründe sind vielfältig, der Schutz unserer jüdischen Geschwister ist wichtig und bleibt vorrangig, vergessen dürfen wir die sechs Millionen ermordeten Juden nicht durch den perfiden Plan der Nazis, den sie ja mit Unterstützung/ Schweigen u.a. in so vielen Ländern durchsetzen konnten.

Wie können wir Antisemitismus überwinden? Wie müssen wir in die Zukunft hineindenken und handeln? Mein Vorschlag: gegenseitige Besuche, sich besser Kennenlernen, miteinander reden, kochen, essen, feiern.

Nach der Präsentation ergab sich so eine sehr rege Diskussion. Es war ein lohnender Austausch, der den Blick in die Zukunft lenkte. Die Fotos gaben dazu deutliche Anregungen, die ermutigen, weitere Schritte in eine gemeinsame Zukunft zu wagen und umzusetzen. Vergessen und Verschweigen nein, Erinnerungskultur pflegen und öffentlich zeigen. Mut und Haltung zeigen, Gemeinsamkeiten entdecken und betonen, also kurz

Zusammenhalt in Vielfalt

Denken Sie daran: Noch bis zum 15. Mai können Sie in der AWO die Fotoausstellung besuchen, Krefelder Str. 68, 41460 Neuss, Tel. 02131-24221

 

 

Angelika Weißenborn-Hinz, Schriftführerin im Vorstand der GCJZ in Neuss e.V.

Fotoausstellung zum jüdischen Alltag in Deutschland

Zusammenhalt in Vielfalt

Fotoausstellung zum jüdischen Alltag in Deutschland

Eröffnung am 2. Mai 2022 in den Räumen der AWO Neuss – diese Wanderausstellung der zehn prämierten Bilder des Fotowettbewerbs werden bis zum 15. Mai 2022 in der Geschäftsstelle auf der Krefelder Straße 68 in der Neusser Innenstadt gezeigt.                       Die Ausstellung soll die Lebendigkeit, die Vielfalt, den Reichtum, aber auch die Normalität jüdischen Lebens in unserer Mitte zeigen als unverbrüchlichen, integrativen Bestandteil der deutschen Gesellschaft herausstellen und den Zusammenhalt stärken.

(Mehr als) 75 Jahre nach der Shoa muss sich jüdisches Leben weiterhin in Freiheit und ohne Angst entfalten können. Mit dem Fotowettbewerb wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen – ein Zeichen dafür, dass der Reichtum jüdischen Lebens in Deutschland Teil unserer gemeinsamen Identität und Geschichte ist.“ (Staatsministerin M. Grüters. MdB)

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Beauftragte der BR für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Initiative kulturelle Integration hatten den bundesweiten Fotowettbewerb ausgelobt. Von Oktober bis Dezember 2020 wurden 654 Fotos eingereicht und von der unabhängigen Jury im Januar 2021 zehnprämierte Fotos ausgewählt. Nach der feierlichen Prämierung gegen diese Fotos nun auf Reisen quer durch die Bundesrepublik.

Platz 1 Ein Schutzmann für Kafka von Detlef Seydel

Platz 2 Auf dem Weg zur Schule von Evgenia Lisowski

 

Platz 3 Evgeniya and other kosher Berliners

Platz 4 Männer und Frauen beten gemeinsam in der langen Nacht der Religionen in der Fraenkelufer Synagoge in Berlin  –  von Boaz Arad

Platz 1 Ein Schutzmann für Kafka von Detlef Seydel  –  Es drückt die traurige, offensichtliche  Notwendigkeit aus, auch noch in der heutigen Zeit jüdische  Einrichtungen, wie hier eine große jüdische Buchhandlung in Berlin, durch die Polizei schützen zu müssen.

Platz 2 Auf dem Weg zur Schule von Evgenia Lisowski  –  die Kinder besuchen staatliche Schulen in Augsburg, tragen Kippa  und müssen ihre Traditionen nicht aufgeben. Das Foto soll auch anderen Juden in Deutschland als Unterstützung dienen.

Platz 3 Evgeniya and other kosher Berliners  –  von Sonia A. Gallardo u. Evgenia Kartashova   – das Fritiergebäck Sufganioth, das für Chanukkah (Lichterfest im Dezember ) zubereitet wird und  den Berliner Pfannkuchen sehr ähnlich ist zeigt die visuelle Ähnlichkeit beider Kulturen und bedeutet: Der moderne jüdische Mensch muss sich nicht  zwischen voller Assimilation und dem Verstecken seiner jüdischen jüdischen Seite entscheiden. Der Post-Jew lebt an den Grenzen beider Welten.

Platz 4 Männer und Frauen beten gemeinsam in der langen Nacht der Religionen in der Fraenkelufer Synagoge in Berlin   –  von Boaz Arad   –  Menschen aller Geschlechter können zusammen in ungeteilten Räumen beten – im Gegensatz zu den orthodoxen Gemeinden. Diese Aufnahme symbolisiert die Wiederbelebung des jüdischen Lebens in der deutschen Hauptstadt: frisch, jung, offen und voller Licht.

Angelika Weißenborn-Hinz, Schriftführerin im Vorstand der GCJZ in Neuss e.V.

Die Texte sind eine verkürzte Wiedergabe aus dem Heft zur Ausstellung Initiative kulturelle Integration

CHAG PESSACH SAMEACH !

CHAG PESSACH SAMEACH !

Wir wünschen Ihnen allen mit Ihren Familien und Freunden ein gesegnetes und fröhliches Pessachfest 5782.

Zu Pessach gedenken Jüdinnen und Juden bei uns in Deutschland und in aller Welt der Leidensgeschichte ihres Volkes. Gemeinsames Essen nach bestimmten Vorgaben, Erzählungen und Gesang erinnern daran, dass die Israeliten der Tora zufolge aus der Sklaverei in Ägypten flohen, 40 Jahre durch die Wüste wanderten und in dem von dem Schöpfer der Welt versprochenen gelobten Land Sicherheit und Heimat fanden. Damit ist das jährliche achttägige Pessachfest zugleich eine Feier der Freiheit.

In diesem Jahr 2022 fällt das jüdische Pessachfest und das christliche Osterfest zeitgleich im April 22 auf ein gemeinsames Datum. Die Christen gedenken am Karfreitag dem Tod von Jesus von Nazareth und glauben an die Auferstehung von Jesus Christus am Ostertag und damit an die Überwindung des Todes. Der stille Feiertag Karfreitag wird am Sonntag abgelöst durch eine fröhliche Stimmung, Dankbarkeit gegenüber unserem Schöpfer, dem Herrn der Welt und auch durch Gottesdienste, Gebete und familiäre Feiern.

Wir wünschen ihnen allen ein gesegnetes und fröhliches Osterfest 2022.

Und uns allen wünschen wir Friede auf Erden.

Vorstand der GCJZ in Neuss e.V.

Pfarrer Jörg Zimmermann von der evangelischen Gemeinde der Christuskirche und Oberpfarrer Andreas Süß von KGV Neuss-Rund um die Erftmündung und St. Quirin bedankten sich für die geschwisterlichen Grüße zu Pessach und Ostern und grüßten herzlich zurück mit guten Wünschen für gesegnete Festtage.

Quelle: Jüdische Allgemeine