100 Tage in der Hölle Kundgebung am 14. Januar 2024 ab 14 Uhr auf dem Schadowplatz

100 Tage in der Hölle Kundgebung am 14. Januar 2024 ab 14 Uhr auf dem Schadowplatz

Es befinden sich nach wie vor 136 israelische Geiseln in der Gefangenschaft der Hamas.
Seit 100 TAGEN wissen die Angehörigen nicht, wie es den eigenen Kindern, den Schwestern und Brüdern, den Eltern und Großeltern, geht. Es ist unerträglich, dass sie von Terroristen, die am 7. Oktober 2023 dieses brutale Massaker in Israel angerichtet haben, als Geiseln gehalten werden.

Daher organisiert die Jüdische Gemeinde Düsseldorf gemeinsam mit dem Jüdischen Studierendenverband in NRW, mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen-Gemeinde Köln und mit Kehila NRW, eine Kundgebung am 14. Januar 2024 um 14 Uhr auf dem Schadowplatz.

Wir dürfen nicht zulassen, dass diese 136 Geiseln in Vergessenheit geraten. Leider wird davon nur noch selten gesprochen, insbesondere in der medialen Berichterstattung, aber Israelis bangen seit über 3 Monaten um ihre Familien, um ihre Kinder, um kleine Mädchen und um ältere Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind.

100 Tage in der Hölle – und jeder weitere Tag ist einer zu viel. Wir fordern ihre Freilassung und hoffen und beten dafür, dass sie unversehrt wieder nach Hause kommen!

Bei der Kundgebung auf dem Schadowplatz werden u.a. Menschen aus Politik und Gesellschaft zu Ehren der Geiseln sprechen.

BringthemhomeNOW

Mit herzlichem Schalom

Ihre Jüdische Gemeinde Düsseldorf

Solidaritätserklärung mit Israel (Brief an Jüdische Gemeinde Düsseldorf)

In einem Brief an den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Herrn Dr. Oded Horowitz erklärt die GCJZ Neuss ihre Solidarität mit Israel und den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern:

Jüdische Gemeinde Düsseldorf
Herrn Dr. Oded Horowitz

Lieber Herr Dr. Horowitz,

die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss (GCJZ Neuss) verurteilt den verbrecherischen Angriff dar Hamas-Terroristen und anderer Pro-palästinensischen Terrororganisationen auf Israel. Unsere Solidarität gehört ohne Einschränkungen dem israelischen Staat, seinen Bürgerinnen und Bürgern und allen Opfern des Hamas-Terrors. Jede Relativierung des grausamen Angriffs vom frühen Samstagmorgen weisen wir mit Nachdruck zurück.

Wir bekennen uns zum Existenzrecht Israels, das zurecht Teil der Staatsräson der demokratischen und rechtsstaatlichen Bundesrepublik Deutschland ist. Daher fordern wir die politisch Verantwortlichen in unserem Land auf, der Äußerung „Nie wieder Antisemitismus“ auch endlich entsprechende Taten folgen zu lassen. Dazu gehört u.a. das Verbot Antisemitischer und das Existenzrecht Israels bestreitender Demonstrationen, Organisationen und Veranstaltungen und die konsequente Kontrolle aller Mittelvergaben durch Deutschland an Projekte, Initiativen und Organisationen nicht nur im Gaza-Streifen, sondern auch an die palästinensische Autonomieverwaltung, um eine Mitfinanzierung des Terrors zu unterbinden.

Der widerwärtige Jubel in Deutschland über die Massaker in Israel muß juristische und gesellschaftliche Konsequenzen haben. Wer in unserem Land leben will, muß sich eindeutig und ohne Ausflüchte von den Terrorhandlungen distanzieren, wer sie stattdessen sogar öffentlich begrüßt und feiert, muß mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Muslimische Verbände und Organisationen in Deutschland sind an dieser Stelle gefordert und dürfen nicht wie bisher eine relativierende oder passive Haltung einnehmen, wenn sie anerkannter Teil der demokratischen Gesellschaft sein wollen.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen in Israel, ihren Familien und Freunden, bei den jüdischen Menschen in aller Welt, die um Israel und die Menschen dort bangen und natürlich bei allen Jüdinnen und Juden in Deutschland und ganz speziell in Neuss und Düsseldorf. Wir denken an Sie und seien Sie, Ihre Familien und Freunde unserer Solidarität sicher. Wir bieten Ihnen unsere Hilfe an und unterstützen Sie in dieser schwierigen Zeit. Wir stehen an Ihrer Seite und werden dies, wie bereits durch den Aufruf zur Teilnahme an der Solidaritätsdemonstration am vergangenen Sonntag in Düsseldorf, an der auch eine gute Zahl unserer Mitglieder teilgenommen hat, weiterhin deutlich machen. So unterstützen wir die Stellungnahme des Deutschen Koordinierungsrates zum Angriff der Hamas auf Israel, die Sie auf unserer Webseite unter https://cjz-neuss.de/gcjz-neuss-schliesst-sich-stellungnahme-des-dkr-an/ lesen können. Ebenso unterstützen wir mit aller Kraft die für Anfang der nächsten Woche geplante Solidaritätsveranstaltung in Neuss.

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen

Dorothea Gravemann


Woche der Brüderlichkeit 2021

Woche der Brüderlichkeit im März 2021

Mit dem Festakt der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille am Sonntag, den 07. März 2021 an den Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele, Herrn Christian Stückl, wird zugleich die „Woche der Brüderlichkeit“ eröffnet.

Der Deutsche Koordinierungsrat zeichnet Christian Stückl für seine Bemühungen aus, seit 1990 in kleinen Schritten die Aufführungen in Oberammergau von den diskriminierenden antijüdischen Klischees zu befreien. Er hat stets Stellung gegen Rassismus und Antisemitismus bezogen und die Passionsspiele gründlich reformiert. Die Laudatio in der Stuttgarter Liederhalle hält der Münchner Kardinal Reinhard Marx.
Wegen der Pandemie kann auch kein Publikum anwesend sein. Übertragen wird die Veranstaltung ab 11:35 Uhr im Fernsehen live: SWR und ARD Alpha.
In diesem Jahr können viele Planungen zur Zeit noch nicht stattfinden, die einzelnen Gesellschaften für die Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisieren ihre Lesungen, Diskussionen, Vorträge usw. über das ganze Jahr verteilt, viele auch online, wenn nötig.
Das Leitthema in diesem Jahr lautet: „… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“. Damit soll die Bedeutung der visuellen Medien für die Erinnerungs- und Gedenkkultur betont werden. Im kommenden Jahr 2022 jährt sich die Woche der Brüderlichkeit zum 70. Mal. Sie soll in Osnabrück gefeiert werden.
Die GCJZ in Neuss gratuliert dem Preisträger Christian Stückl sehr herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung im Sinne der jüdisch-christlichen Verständigung.

Angelika Weißenborn-Hinz, Bert N. Römgens
Schriftführerin, Vorsitzender

Auslobung des Simonspreis 2026

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Neuss e.V. lobt 2026 als
Anerkennung und Würdigung des christlich-jüdischen Dialogs für ein respektvolles und
tolerantes Miteinander, aber auch gegen Antisemitismus, gegen Ausgrenzung und
gegen Rassismus, bereits zum dritten Mal seit 2022 den Simons-Preis aus.
Gewürdigt und ausgezeichnet werden sollen konkrete Maßnahme bzw. Projekte oder
langjährigen Einsatz im Sinne der Förderung des christlich-jüdischen oder
interreligiösen Dialogs, die diesen verbessert haben oder zum Nachmachen anregen.
Gefördert werden

  • Herausragendes, einmaliges oder mittel- bis langfristiges Engagement
  • Schulprojekte oder Einzelarbeiten
  • Publikationen
  • Aktivitäten
  • Privatpersonen
  • kulturelle Veranstaltungen
  • Soziales Engagement

Der Simons-Preis beinhaltet ein Preisgeld von € 1.500,00.

Teilnehmen können alle in der Stadt Neuss oder im Rhein-Kreis Neuss wohnende oder
arbeitende Einzelpersonen, Vereine, Bürgerinitiativen, Einzelpersonen, Unternehmen,
Schulen, soziale oder Weiterbildungseinrichtungen.
Bis zum 11. September 2026 können Bewerbungen bei der Gesellschaft für Christlich-
Jüdische Zusammenarbeit e.V. eingereicht werden. Die Bewerbung soll eine
Beschreibung des Projekts (Flyer, Fotos, Presseartikel etc.) unter Angabe des
Ansprechpartners (Name, Anschrift, Telefonnummer) beinhalten.

Eingereicht werden kann die Bewerbung unter dem Stichwort „Simons-Preis 2026“ wie
folgt:

Per Mail:
CJZ-Vorstand@web.de

Per Post:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss e.V.
c/o Angelika Quiring-Perl
Tulpenstraße 7a
41466 Neuss

Sollten Sie grundsätzliche Fragen zum Simons-Preis haben, können Sie sich auch
gerne mit Angelika Quiring-Perl unter der Telefonnummer 0170 2929079 in
Verbindung setzen.
Mit der Teilnahme an der Ausschreibung ist die Zustimmung zur Veröffentlichung der
GewinnerInnen sowie der eingereichten/prämierten Projekte verbunden. Der
Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Den gesamten Auslobungstext können Sie hier auch als PDF-Datei herunterladen.

Der Preis trägt den Namen der Familie Simons, die sich in Neuss unternehmerisch
und karitativ betätigte und der im Zeitalter der Emanzipation im 19. Jahrhundert der
wirtschaftliche und soziale Aufstieg gelang. Die Dampfmühle N. Simons am
Hafenbecken 1 entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Getreidemühlen
Deutschlands. Familienmitglieder der Familie Simons nahmen repräsentative
Aufgaben in der Synagogengemeinde wahr und engagierten sich in der
Stadtgesellschaft. Anlässlich der Goldenen Hochzeit von Nathan (1798–1886) und
Sibilla Simons (1794–1883) im Jahr 1881, die u.a. mit einem Umzug von Stadt,
Handelskammer, Vereinen und Synagogengemeinde gefeiert wurde, rief das Ehepaar
die „Simons’sche Stiftung“ ins Leben, mit der Bedürftige „ohne Unterschied der
Confessiones“ unterstützt wurden.

Kroatien-Studienreise 2026

Die GEE Pädagogische Akademie bietet im Herbst (Ferien) eine Studienreise nach Kroatien an, die als Schwerpunkt wie stets bei uns jüdische und Spuren der NS-Zeit hat.

Kroatien-Rundreise 2026 – Vielfalt der Kulturen entdecken

Erleben Sie Kroatien auf einer besonderen 11-tägigen Studienreise vom 18. bis 28. Oktober 2026. Entdecken Sie beeindruckende UNESCO-Welterbestätten, historische Städte wie Zagreb, Split, Dubrovnik und Rijeka sowie die faszinierende Vielfalt von Geschichte, Religion und Kultur.

Die Reise verbindet qualifizierte Führungen mit persönlichen Begegnungen und bietet spannende Einblicke in das jüdische Erbe Kroatiens ebenso wie in die landschaftliche Schönheit der Adriaküste. Freuen Sie sich auf eine hervorragend organisierte Rundreise mit komfortablen Hotels, erfahrenen Reiseleitungen und einem abwechslungsreichen Programm voller kultureller Höhepunkte.

Detaillierte Informationen finden Sie in diesem Flyer und mit diesem Anmeldeformular können Sie sich bereits jetzt anmelden.

Rabbiner-Brandt-Vorlesung – Berlin

SAVE THE DATE

12. November 2026, 19.30 Uhr in Berlin

Humanismus. Bildung. Demokratie
Das Erbe Micha Brumliks, sel. A. (1947 – 2025)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie auf die diesjährige Rabbiner-Brandt-Vorlesung aufmerksam machen, die am 12. November 2026, 19.30 Uhr, in der Katholischen Akademie in Berlin stattfindet. Sie wird anlässlich des ersten Todestages unseres Preisträgers Prof. Dr. Micha Brumlik an seinen Einsatz für Humanismus, Bildung und Demokratie erinnern. 

Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits jetzt vor. 

Vorlesung: Prof. Dr. Asher D. Biemann, Charlottesville, Virginia (USA)

Podiumsgespräch: Prof. Dr. Asher D. Biemann, Dr. Jessica Schmidt-Weil, Berlin, Dr. Christian Staffa, Berlin und Dagmar Mensink, Frankfurt am Main; Moderation: Dr. Gesine Palmer, Berlin

Die Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2026 des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) findet statt in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, der Katholischen Akademie in Berlin und der Evangelischen Akademie zu Berlin.

Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits jetzt vor. 

Vorlesung: Prof. Dr. Asher D. Biemann, Charlottesville, Virginia (USA)

Podiumsgespräch: Prof. Dr. Asher D. Biemann, Dr. Jessica Schmidt-Weil, Berlin, Dr. Christian Staffa, Berlin und Dagmar Mensink, Frankfurt am Main; Moderation: Dr. Gesine Palmer, Berlin

Die Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2026 des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) findet statt in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, der Katholischen Akademie in Berlin und der Evangelischen Akademie zu Berlin.


IMPRESSUM

Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. (DKR)
Otto-Weiß-Str. 2
61231 Bad Nauheim
Telefon: +49 (0) 6032 / 91 11 0
E-Mail: info@deutscher-koordinierungsrat.de
Internet: https://www.deutscher-koordinierungsrat.de/

Jahresthema 2027: „Gegen den Strom – Mit Power gegen Antisemitismus“

Buber-Rosenzweig-Medaille 2027 für Uschi Glas, Petra Pau und Düzen Tekkal

Sehr geehrte Damen und Herren in den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,

der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR) hat das Jahr 2027 unter das Thema „Gegen den Strom – Mit Power gegen Antisemitismus“ gestellt. Zur zentralen Eröffnungsveranstaltung am 7. März 2027 in Berlin wird traditionell die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Diese zeichnet dreifache Frauenpower aus: Preisträgerinnen sind Uschi Glas, Petra Pau und Düzen Tekkal.

„Die Preisträgerinnen 2027 stehen beispielhaft für hohes Engagement gegen Antisemitismus und den stärker öffentlich in Erscheinung tretenden Judenhass“, so das Präsidium des DKR. Die wichtige Auszeichnung des bundesweiten Dachverbands der mehr als 80 lokalen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland geht erstmals an gleich drei Preisträgerinnen.

Schauspielerin Uschi Glas erhebt seit vielen Jahren ihre Stimme gegen antisemitische Beleidigungen, Bedrohungen und Gewalt und ruft Politik, Verwaltung und die breite Öffentlichkeit zu einem entschiedeneren Einsatz gegen alle Formen von Judenfeindlichkeit auf. Bundestagsvizepräsidentin a.D. Petra Pau hat sich über drei Jahrzehnte in ihrer politischen Arbeit konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagiert. Dabei war sie stets verlässliche und entschiedene Mitstreiterin an der Seite von Jüdinnen und Juden. Die Journalistin, Autorin und Filmemacherin Düzen Tekkal setzt sich in ihrer Arbeit gegen jeden religiösen Extremismus und für den Schutz von Minderheiten ein. Beispielhaft genannt sei ihre symbolische Patenschaft für die Deutsch-Israelin Yarden Roman, die beim Angriff der Terrorgruppe Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 von den Terroristen in den Gazastreifen verschleppt wurde.

Eröffnung des Jahres der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit 2027 in Berlin

Mit der Wahl des Jahresthemas „Gegen den Strom – Mit Power gegen Antisemitismus“ setzt der DKR ein klares Zeichen für gesellschaftlichen Mut und zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen. Angesichts zunehmender antisemitischer Vorfälle in Deutschland und Europa ruft der DKR mit dem Motto dazu auf, Haltung zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv gegen Ausgrenzung und Hass zu stellen – mit voller Power.

Im Rahmen der zentralen Eröffnungsveranstaltung mit dem kraftvollen Jahresthema, wird am Sonntag, 7. März 2027, in Berlin auch die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille würdigt der Deutsche Koordinierungsrat Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Verständigung zwischen Juden und Christen sowie um gesellschaftliche Verantwortung für jüdisches Leben in Deutschland verdient gemacht haben.

Die Christlich-Jüdische Zusammenarbeit steht seit bald acht Jahrzehnten für Dialog, Begegnung und gemeinsames Eintreten für eine offene und demokratische Gesellschaft. Das Jahresthema 2027 unterstreicht die Dringlichkeit, sich aktiv gegen antisemitische Tendenzen zu stellen und gemeinsam für eine respektvolle Zukunft einzutreten. Zahlreiche Gesellschaften in ganz Deutschland werden eigene, lokale Veranstaltungen unter dem Jahresthema vor Ort veranstalten und die Power und den Kampf gegen Antisemitismus in ihre Städte und Gemeinden tragen und weiterhin Haltung zeigen.

Präsidium und Vorstand 2026

IMPRESSUM

Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. (DKR)
Otto-Weiß-Str. 2
61231 Bad Nauheim
Telefon: +49 (0) 6032 / 91 11 0
E-Mail: info@deutscher-koordinierungsrat.de

ICCJ-Konferenz 2026 in Hannover – Anmeldung bis 25.05. möglich


Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Mitgliedsgesellschaften,

gerne möchten wir Sie und Ihre GCJZ auf die internationale Jahreskonferenz des International Council of Christians and Jews (ICCJ) aufmerksam machen, die vom 12.–15. Juli 2026 in Hannover stattfindet.

Besonders freuen wir uns, dass die Konferenz diesmal in Deutschland ausgerichtet wird und der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) als Kooperationspartner an der Organisation beteiligt ist.

Das Thema der Konferenz lautet:
„Repentance, Repair, and Reconciliation: Religious Resources for Tumultuous Times“

Die Konferenz widmet sich Fragen von Reue, Wiedergutmachung und Versöhnung in jüdischen, christlichen und muslimischen Traditionen sowie deren Bedeutung angesichts aktueller gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen. Neben Hauptvorträgen und Plenarsitzungen werden mehr als 20 Workshops, Ortsbesuche und Exkursionen angeboten.
Die Veranstaltung bietet eine besondere Gelegenheit zum internationalen Austausch mit Akteur:innen des interreligiösen Dialogs aus vielen Ländern.

Die Anmeldung ist noch bis zum 25.05.2026 möglich.
Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier:
ICCJ-Konferenz 2026

Direkt zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier:
Online-Anmeldung zur ICCJ-Konferenz 2026

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Information innerhalb Ihrer GCJZ sowie an lokale und regionale Kooperationspartner:innen weiterleiten könnten.
 
Mit herzlichen Grüßen

Jan-Ulrich Spies
Generalsekretär des DKR

IMPRESSUM

Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. (DKR)
Otto-Weiß-Str. 2
61231 Bad Nauheim
Telefon: +49 (0) 6032 / 91 11 0
E-Mail: info@deutscher-koordinierungsrat.de

Unsichtbar?! Jüdische Lebenswirklichkeiten und Antisemitismus im Fußball


Lesung und Diskussion mit Monty Ott, Ruben Gerczikow, Alice Reitz und MatthiasThaoma

2. Juni 2026,19.00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9,60311 Frankfurt am Main

mit Livestream

in Kooperation mit der mit der Evangelischen Akademie Frankfurt, ZUSAMMEN1 und der DFB-Kulturstiftung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Füßballweltmeisterschaft der Männer startet am 11. Juni 2026 und damit für viele eine Zeit voller Spannung, Begeisterung und sportlicher Leidenschaft. Doch als populärste Breitensportart ist Fußball weit mehr als nur ein Spiel ~ er spiegelt unsere Gesellschaft in ihrer Vielfältigkeit ebenso wie in ihren Konflikten wider. In der Forschung gilt er nicht ohne Grund als „Brennglas“ für Phänomene wie Sexismus, Rassismus, Antiziganismus, Homophobie und Antisemitismus.

Zugleich bleiben bestimmte Perspektiven unsichtbar. Jüdische Sportlerbiografien – etwa die des deutschen FußbaIIpioniers Walter Bensemann (1873-1934) – sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Antisemitismus wiederum ist im Fußball kein Randphänomen: Er zeigt sich in Fankulturen ebenso wie auf dem Platz. Seit denn 7. Oktober 2023 hat sich diese Entwicklung weiter verschärft, wie unter anderem die Angriffe in Amsterdam im November2024 verdeutlichen.

Die Autoren Ruben Gerczikow und Monty Ott haben in ihrem Buch „Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen“ jüdische Lebenswirklichkeiten im heutigen Fußball beschrieben. Gemeinsam mit ihnen und weiteren Gästen diskutieren wir über Verdrängung und Anerkennung, Repräsentation und Zusammenhalt in Deutschland und Hessen: Welche Geschichten werden erzählt – und welche nicht? Welche Solidaritätsbekundungen gibt es bereits, und welche Unterstützung wünschen sich Betroffene?

Eintritt frei.

Referierende:
Ruben Gerczikow, Publizist
Monty Ott, Schriftsteller
Alice Reitz, Bildungsreferentin im Projekt „Zusammen1″, Makkabi Deutschland
Matthias Thoma, Geschäftsführer Eintracht Frankfurt Museum

Anmeldung: doo.net/veranstaltung/21987l/buchung

Livestream: www.youtube.com/watch?v=CDAX5IF7a4s

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Herzliche Grüße aus der DKR-Geschäftststelle Bad Nauheim

IMPRESSUM
 Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für
christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. (DKR)
Otto-Weiß-Str. 2
61231 Bad Nauheim
Telefon: +49 (0) 6032 / 91 11 0
E-Mail: info@deutscher-koordinierungsrat.de

Luai Ahmed: „I could’ve been a Houthi“

Vortrag in der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf am Sonntag, 26. April 2026, 19 Uhr
(Der Vortrag ist auf Englisch)
Anmeldung erforderlich unter: http://www.jgdus.de/anmeldung

In einem eindrucksvollen Vortrag wird Luai Ahmed berichten, wie er als Antisemit im Jemen aufgewachsen ist und wie sein Weg der Deradikalisierung ihn nach Schweden führte. Luai schildert, wie er im Jemen, in Schulen, Moscheen und im gesellschaftlichen Alltag systematischer Gehirnwäsche ausgesetzt war.

Heute ist Luai ein erfolgreicher Journalist und Influencer. Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel begann er, englischsprachige Videos zu produzieren, in denen er den Hass gegen Juden im Westen und im Nahen Osten thematisierte.

Der Referent ist authentisch und charismatisch! Es lohnt sich!

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Düsseldorf, mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und mit dem Büro des Antisemitismusbeauftragten der Stadt Düsseldorf.

Berlin – Hauptstadt unter verschiedenen Regierungssystemen

Die GCJZ im Kreis Recklinghausen bietet im August ein besonderes Studienreiseangebot in Berlin an. Unter dem Titel „Berlin – Hauptstadt unter verschiedenen Regierungssystemen“ umfasst das Programm Besichtigungen, Führungen und Begegnungen von der Weimarer Republik über die NS-Diktatur, die SED-Diktatur bis zur heutigen Bundesrepublik. Am 13. August, dem 65. Jahrestag der Grenzschließung zwischen der damaligen DDR und der Bundesrepublik Deutschland widmet sich der Tag besonders diesem Thema.
Wir würden uns sehr freuen, wenn die Gruppe sich aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands zusammensetzt, so dass wir in Gesprächen Erfahrungen austauschen können.
Die Anreise nach Berlin erfolgt individuell. Das Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie in diesem Reise-Flyer.

Einladung zur Namenslesung in Neuss anlässlich Jom Hashoa

Auch in diesem Jahr werden wir den weltweiten Holocaust-Gedenktag — Jom Hashoa — in Neuss begehen. Der Holocaust-Gedenktag wird von der JÜDISCHEN GEMEINDE DÜSSELDORF/NEUSS, der Stadt Neuss und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Neuss e. V. ausgerichtet.

Es werden alle Namen derjenigen Juden verlesen, die während der Nazizeit aus Neuss deportiert und ermordet wurden. Mit dieser öffentlichen Namenslesung möchten wir dieser Menschen gedenken und an ihr schreckliches Schicksal erinnern. Denn „Jeder Mensch hat einen Namen“. Wir laden Sie zu der Namenslesung ein und würden uns sehr über Ihr Kommen freuen. Die Namenslesung findet am

Dienstag, 14. April 2026 um 16:00 Uhr
vor dem Rathaus/Markt in Neuss

statt.

Wir danken Ihnen bereits heute für Ihre Anwesenheit bei der Namensverlesung in Neuss.

Stellenausschreinung des IDA e.V.


IDA e.V. sucht eine:n Geschäftsführer:in (m/w/d) 
(im Tandem-Modell 2 x 50% oder alternativ in Vollzeit mit 100%)

Liebe Lesende, liebe Kolleg:innen,

das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) in Düsseldorf sucht zum 1. Juni 2026 eine:n Geschäftsführer:in (m/w/d) (im Tandem-Modell 2 x 50% oder alternativ in Vollzeit mit 100%) Die Anstellung erfolgt zum 1. Juni 2026 und ist unbefristet. Arbeitsort ist Düsseldorf.

Nähere Informationen zu den beiden Stellen und zum Bewerbungsprozess finden Sie in der anhängenden Stellenausschreibung oder unter
https://7y0ux.r.a.d.sendibm1.com/mk/cl/f/sh/SMK1E8tHeG13E93lr0s3fPo48Wg8/twegVZ501VQK

Ihre Bewerbungen und die Weiterleitung dieses Angebots sind herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Ansgar Drücker
(Geschäftsführer)

————————————————————————————
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA)
Volmerswerther Str. 20
40221 Düsseldorf

Tel:  02 11 / 15 92 55-65 
Fax: 02 11 / 15 92 55-69

www.IDAeV.de